Rhythmische Sportgymnastik (kurz RSG) ist eine Turnsportart. Sie ist aus der Wettkampfgymnastik mit und ohne Handgeräten entstanden und wird mit Musikbegleitung durchgeführt. RSG ist vor allem durch gymnastische und tänzerische Elemente gekennzeichnet und erfordert in hohem Maß Körperbeherrschung, Gleichgewichts- und Rhythmusgefühl. RSG ist eine sehr elegante Sportart, die besonders für junge Mädchen sehr reizvoll ist. Das Besondere und zugleich auch Schwierige ist die Vereinigung verschiedenster Elemente aus Turnen, Tanz, Akrobatik und Ballett.

Es werden einzeln oder in einer Gruppe aus 5 Gymnastinnen Kompositionen mit den Handgeräten Seil, Ball, Keulen, Reifen und Band in harmonischem Einklang mit Musik geturnt.  In den Altersklassen bis 12 Jahre wird außerdem eine Übung ohne Handgerät durchgeführt. Ziel einer Kürübung ist, die Kombination zwischen körpertechnischen und gerätetechnischen Schwierigkeiten, verbunden mit tänzerischen Elementen, mit einer ausdrucksstarken Leichtigkeit vor Kampfrichtern und Zuschauern zu präsentieren.

Beginnen kann man mit dieser Sportart bereits ganz jung. Das Training ist sehr intensiv, aber immer abwechslungsreich. Geschult werden vielseitige Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit, Balancegefühl, Musikalität, Koordination und Flexibilität.

Die Abteilung Rhythmische Sportgymnastik beim ASV Cham wurde von Elfie Wachs als neue Sportart eingeführt. Als sie wegen ihrem Studium nach Frankreich ging, übernahm Anni Pöhlmann die Mädchen und leitete die Abteilung für die nächsten 45 Jahre.

Seit Januar 2018 hat Elena Weis die Leitung der Abteilung übernommen.